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Planung des Marketing Konzepts
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Spätestens nach der Rentabilitätsanalyse ist
für jedes ausgewählte Projekt ein ausführliches schriftliches
Marketing-Konzept zu erstellen. Möglicherweise wird ein detaillierter
Marketingplan auch schon vorher benötigt, um nämlich die
Rentabilitätsanalyse fundiert durchführen zu können.
Mit dem Marketing-Konzept werden die Weichen für die Vermarktung
des neuen Produktes gestellt. Die große Bedeutung, die dem Marketing-Konzept
für den Erfolg des neuen Produktes zukommt, wird besonders in
technikorientierten Unternehmen oftmals übersehen. Auch mittelständische
Unternehmen neigen häufig aus mangelnder Einsicht oder fehlendem
Marketingwissen dazu, sich mit der Planung des Marketing-Konzeptes
zu wenig zu befassen.
Auf den heutigen wettbewerbsintensiven Käufermärkten genügt
es im allgemeinen nicht mehr, über eine interessante technische
Innovation zu verfügen. Hinzu kommen muss eine marktgerechte
Marketingstrategie. Diese entscheidet letztlich über den Markterfolg
der Produktinnovation. Grundlage dieses strategischen Planungsvorganges
ist die Marketing-Analyse.
Im Rahmen der Marketing-Analyse werden alle verfügbaren Marktinformationen
gesammelt, ausgewertet und ggf. durch ergänzende Marktuntersuchungen
vervollständigt. Der anschließende Planungsprozess umfasst
die Positionierung des Produktes, die die Grundlage für die Produktgestaltung
und die Planung der Vertriebs- und Kommunikationsstrategie ist. Nach
Abschluss der Informationsphase beginnt also die eigentliche konzeptionelle
Arbeit.
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Marketing-Analyse
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| Marktvolumenanalyse mit Absatzprognose |
· Umsätze und Absatzmengen
(Menge und Wert),
· gesamt und aufgeteilt nach Produkten/Marken, Kundengruppen,
Absatzkanälen und Regionen
· Saisonverteilung
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| Anbieter-Analyse |
· Wettbewerbsumfeld (einschließlich Substitutionsbeziehungen)
· Wettbewerber
· angebotene Produkte/Marken
· Marktanteile
· Produktpolitik
· Marktverhalten
· Firmenprofile
· Werbebotschaften
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| Mediaanalyse |
· Werbeaufwendungen für einzelne Marken
und für den Gesamtmarkt
· Eignung der vorhandenen Medien
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| Verbraucher-Analyse |
· Anzahl der Verbraucher (Personen, Haushalte)
· Segmentierung (soziodemographische Struktur, Typologien
u. a.)
· Verwendungsverhalten
· Verbrauchsintensität
· Einkaufsverhalten (z.B. Einkaufsperiode, -mengen,
Markentreue)
· Informationsverhalten
· Kaufmotivationen
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| Händler-Analyse |
· nach Vertriebstypen und Kooperationsformen
· Anzahl und Betriebsgröße (z.B. Verkaufsfläche)
· Sortimentspolitik
· Preisstrategien
· Verkaufsmethoden
· Absatzförderung
· Einkaufsorganisation (z.B. Einkaufsgremien) und -politik
· logistische Anforderungen
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Marketing-Konzept
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Produktkonzept
(Positionierung/Zielgruppe und Produktgestaltung) |
· Produktart
· Produktverwendung
· Produktanspruch
· Zielgruppe
· Produktqualität und Preislage
· Produkteigenschaften
· Produktaufmachung (Design, Marke, Verpackung)
· Sortiment
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| Preisstrategie |
· Preisstellung
· Konditionen (Erlösschmälerungen, Rabatte, Valuta)
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| Vertriebsstrategie |
· Vertriebssystem (Verkaufsorganisation,
Absatzwege)
· Kundendienst
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| Kommunikationsstrategie |
· Copy-Strategie
· Media-Strategie
· Verkaufsförderungsstrategie
· Sponsoring
· Kommunikations-Budget (Werbung, Verkaufsförderung,
Sponsoring)
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| Kernbereich des Marketing-Konzeptes ist das Produktkonzept,
mit dem das Produkt definiert und im Markt positioniert wird. Auf
der Grundlage des Produktkonzeptes sind die Vertriebs- und die Kommunikationsstrategien
zu entwickeln. Durch die operative Umsetzung des Marketing-Konzeptes
soll ein Produktimage, also ein Vorstellungsbild der Verwender vom
Produkt, aufgebaut werden, das dem geplanten Produktkonzept entspricht.
Vom Produktimage hängt letztlich ab, ob der Kunde das Produkt
kauft. "Das Image ist die Realität im Marketing!"
Im Rahmen der Marktpositionierung wird für das Produkt
festgelegt:
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· die vorgesehene Verwendung
· der Produktanspruch mit dem Qualitätsniveau und der
Wirkung des Produktes
· die Zielgruppe
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Der Produktanspruch enthält die spezifische Problemlösung
mit dem besonderen Verbrauchervorteil des Produktes, durch die das
Produkt im Wettbewerbsangebot profiliert werden soll.
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